U-Boot/de

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m (Neuen Bootlader ins NAND schreiben)
 
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{{Languages|U-Boot}}
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[[Image:GTA01-U-Boot.JPG|thumb|300px|u-boot on Neo1973 console]] [[Image:Neo1973 uboot splash closeup.jpg|thumb|300px|u-boot boot splash on Neo1973]]
 
[[Image:GTA01-U-Boot.JPG|thumb|300px|u-boot on Neo1973 console]] [[Image:Neo1973 uboot splash closeup.jpg|thumb|300px|u-boot boot splash on Neo1973]]
  
 
== Phase0 Schnellstart ==
 
== Phase0 Schnellstart ==
* Überprüfen, dass die Batterie eingebaut ist und der USB Kabel innerhalb der letzten 30 Sekunden nirgendwo angeschlossen war.
+
* Überprüfen, dass die Batterie eingebaut ist und das USB Kabel innerhalb der letzten 30 Sekunden nirgendwo angeschlossen war.
 
* Das Neo (nicht das Debug Board) an einen Linux Rechner mit dem USB Kabel anschließen.
 
* Das Neo (nicht das Debug Board) an einen Linux Rechner mit dem USB Kabel anschließen.
 
* Gleichzeitig die AUX und Power-up gedrückt halten, um ins Bootmenü zu gelangen.
 
* Gleichzeitig die AUX und Power-up gedrückt halten, um ins Bootmenü zu gelangen.
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Das GTA01 nutzt den [http://u-boot.sourceforge.net/ u-boot] Bootlader.
 
Das GTA01 nutzt den [http://u-boot.sourceforge.net/ u-boot] Bootlader.
  
Mehr Informationen zum u-boot finden Sie unter  
+
Mehr Informationen zu u-boot finden Sie unter  
 
* http://www.denx.de/wiki/DULG
 
* http://www.denx.de/wiki/DULG
 
* http://www.gumstix.org/tikiwiki/tiki-index.php?page=U-Boot
 
* http://www.gumstix.org/tikiwiki/tiki-index.php?page=U-Boot
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== Bootlader Quellcode ==
 
== Bootlader Quellcode ==
  
Die aktuellen Patches des Bootlader sind zu finden unter http://svn.openmoko.org/trunk/src/target/u-boot/patches/.
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Die aktuellen Patches des Bootladers sind zu finden unter http://svn.openmoko.org/trunk/src/target/u-boot/patches/.
  
Entpacken Sie die Quellen, wenden Sie den Patch an, fühern Sie "make gta01bv3_config" (oder "gta01bv2_config", oder das, welcher Hardwareversion Sie haben) aus und führen Sie "make" aus.
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Entpacken Sie die Quellen, wenden Sie den Patch an, führen Sie "make gta01bv3_config" (oder "gta01bv2_config" bzw. die entsprechende Hardwareversion) aus und führen Sie "make" aus.
 
Als Resultat erhalten sie die Binärdatei "u-boot.bin", welche Sie direkt (entweder mit dem vorhandenen Bootlader oder [[sjf2410-linux]]) in den NAND Flash Speicher laden können.
 
Als Resultat erhalten sie die Binärdatei "u-boot.bin", welche Sie direkt (entweder mit dem vorhandenen Bootlader oder [[sjf2410-linux]]) in den NAND Flash Speicher laden können.
  
 
== Bootlader Binärdatei ==
 
== Bootlader Binärdatei ==
  
Den aktuellsten Binärimage des Bootladers funden Sie unter http://buildhost.openmoko.org/snapshots/2007.08/images/. Dieses soll auf die Adresse 0x00000000 im NAND Flashspeichers geschrieben werden (Größe 0x30000).
+
Das aktuellste Binärimage des Bootladers finden Sie unter http://downloads.openmoko.org/daily/ . Dieses sollte auf die Adresse 0x00000000 im NAND Flashspeichers geschrieben werden (Größe 0x30000).
  
 
== Bootloader Entwicklung ==
 
== Bootloader Entwicklung ==
  
 
=== QT2410 ===
 
=== QT2410 ===
Wenn Sie Entwicklung des Bootladers unter QT2410 betreiben möchten, dann ist es einfacher, mit einem Bootlader Image zu arbeiten, das per USB ins Ram geflasht werden kann.
+
Wenn Sie de Entwicklung des Bootladers unter QT2410 betreiben möchten, dann ist es einfacher, mit einem Bootlader Image zu arbeiten, das per USB ins Ram geflasht werden kann.
  
 
Um dies zu tun, müssen Sie die Datei u-boot/include/configs/qt2410.h editieren ("if 0" in der Zeile 32 auf "if 1" ändern) und danach mit "make" neu übersetzen.
 
Um dies zu tun, müssen Sie die Datei u-boot/include/configs/qt2410.h editieren ("if 0" in der Zeile 32 auf "if 1" ändern) und danach mit "make" neu übersetzen.
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=== GTA01 ===
 
=== GTA01 ===
  
Bootlader Entwicklung unter GTA01 ist etwas trickreich. Zuerst haben wir keinen NOR Flash. Zweitens, es gibt aber keine andere Weise vom NAND zu laden. Folglich haben wir keinen USB Downloader wie das QT2410.
+
Bootlader Entwicklung unter GTA01 ist etwas trickreich. Zuerst gibt es keinen NOR Flash. Weiterhin gibt es aber keine andere Weise vom NAND zu laden. Folglich haben wir keinen USB Downloader wie das QT2410.
  
 
Das Hauptproblem ist: Das [[S3C2410 Steppingstone]] kopiert unbedingt die ersten 4k des Flashes ins interne SRAM. Das SRAM Segment bleibt an der physischen Adresse allerdings auf null.
 
Das Hauptproblem ist: Das [[S3C2410 Steppingstone]] kopiert unbedingt die ersten 4k des Flashes ins interne SRAM. Das SRAM Segment bleibt an der physischen Adresse allerdings auf null.
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=== Zugriff auf den Bootlader Prompt ===
 
=== Zugriff auf den Bootlader Prompt ===
Der Bootlader Prompt steht entweder auf einer seriellen Konsole (über [[Debug Board]]) oder als virtuelles serielle USB Gerät (USB CDC_ACM) zur Verfügung. Ob serielle Schnittstelle oder USB Port verwendet werden, hängt von den u-boot Umgebungsvariablen '''stdin''', '''stdout''' und '''stderr''' ab.
+
Der Bootlader Prompt steht entweder auf einer seriellen Konsole (über [[Debug Board]]) oder als virtuelles serielle USB Gerät ([[CDC ACM|USB CDC_ACM]]) zur Verfügung. Ob serielle Schnittstelle oder USB Port verwendet werden, hängt von den u-boot Umgebungsvariablen '''stdin''', '''stdout''' und '''stderr''' ab.
  
Egal, ob Sie usbtty nutzen oder nicht, die ersten Nachrichten werden immer auf der seriellen Konsole angezeigt.
+
Unabhängig davon, ob Sie usbtty nutzen oder nicht, die ersten Nachrichten werden immer auf der seriellen Konsole angezeigt.
  
 
Der Bootlader ist so konfiguriert, dass er drei Sekunden wartet. Wenn innerhalb dieser drei Sekunden eine Taste auf '''stdin''' gedrückt wird, wird der automatische Bootvorgang abgebrochen.
 
Der Bootlader ist so konfiguriert, dass er drei Sekunden wartet. Wenn innerhalb dieser drei Sekunden eine Taste auf '''stdin''' gedrückt wird, wird der automatische Bootvorgang abgebrochen.
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um die erforderlichen Rechte zu erhalten (auch als root).
 
um die erforderlichen Rechte zu erhalten (auch als root).
  
Zuerst sollten Sie prüfen, ob das USB Gerät wärend des u-bood Modus in 'lsusb' angezeigt wird:
+
Zuerst sollten Sie prüfen, ob das USB Gerät wärend des u-boot Modus in 'lsusb' angezeigt wird:
 
  # lsusb -d 1457:5119
 
  # lsusb -d 1457:5119
 
  Bus 005 Device 079: ID 1457:5119   
 
  Bus 005 Device 079: ID 1457:5119   
Line 191: Line 193:
 
   idProduct          0x5119  
 
   idProduct          0x5119  
 
   bcdDevice            0.00
 
   bcdDevice            0.00
   iManufacturer          1 OpenMoko, Inc
+
   iManufacturer          1 Openmoko, Inc
 
   iProduct                2 Neo1973 Bootloader U-Boot 1.2.0-g6c7cac8c-dirty-moko3
 
   iProduct                2 Neo1973 Bootloader U-Boot 1.2.0-g6c7cac8c-dirty-moko3
 
   iSerial                3 0000000
 
   iSerial                3 0000000
Line 407: Line 409:
 
GTA01Bv3 # bootm 0x32000000
 
GTA01Bv3 # bootm 0x32000000
 
## Booting image at 32000000 ...
 
## Booting image at 32000000 ...
   Image Name:  OpenMoko Kernel Image Neo1973
+
   Image Name:  Openmoko Kernel Image Neo1973
 
   Created:      2007-02-15  23:54:18 UTC
 
   Created:      2007-02-15  23:54:18 UTC
 
   Image Type:  ARM Linux Kernel Image (gzip compressed)
 
   Image Type:  ARM Linux Kernel Image (gzip compressed)
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===== Neuen Kernel ins NAND schreiben =====
 
===== Neuen Kernel ins NAND schreiben =====
  
The following set of commands loads the file uImage from ext2/mmc and flashes it into the
+
Folgende Kommandofolge lädt die Datei ''uImage'' aus dem ext2/mmc und flasht sie in die Kernel Flash Partition:
kernel flash partition:
+
 
+
 
<pre>
 
<pre>
 
GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 uImage
 
GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 uImage
Line 440: Line 440:
 
===== Neues Hauptdateisystem (rootfs) ins NAND schreiben =====
 
===== Neues Hauptdateisystem (rootfs) ins NAND schreiben =====
  
The following set of commands loads the file rootfs.jffs2 from ext2/mmc and flashes it into the
+
Folgende Kommandofolge lädt die Datei rootfs.jffs2 aus dem ext2/mmc und flasht sie in die rootfs Flash Partition:
rootfs flash partition:
+
 
+
 
<pre>
 
<pre>
 
GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 rootfs.jffs2
 
GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 rootfs.jffs2
Line 449: Line 447:
 
</pre>
 
</pre>
  
Please note that this will only work with root file system sizes that are smaller than the amount of memory above 0x32000000, which in the case of 64MB SDRAM is something like 32MB.
+
Bitte beachten Sie, dass dies nur mit root-Dateisystem Größen funktioniert, die kleiner sind als die Größe des Speichers vor 0x32000000, der im Falle von 64MB SDRAM ungefähr 32MB groß ist.
  
 
==== Unter Neo1973 verfügbare Kommandos ====
 
==== Unter Neo1973 verfügbare Kommandos ====
  
Our version of u-boot supports a couple of Neo1973 specific commands:
+
Unsere Version von u-boot unterstützt eine Reihe von Neo1973 spezifischen Befehle:
 
<pre>
 
<pre>
 
GTA01Bv2 # help neo1973
 
GTA01Bv2 # help neo1973
Line 468: Line 466:
 
</pre>
 
</pre>
  
What's the udc?
+
Was ist das udc?
  
  
 
===== Timeouts =====
 
===== Timeouts =====
  
If the boot loader menu is on the screen, the phone will power off when there hasn't been activity for a while. This is not nice if you are working on the boot loader console, but you can make the time longer:
+
Wenn das Bootlader Menü angezeigt wird, wird das Telefon ausgeschaltet, falls eine Weile keine Aktivität erfolgt. Das ist nicht sinnvoll, wenn man an der Bootlader Konsole arbeitet, aber man kann die Wartezeit verlängern:
 
<pre>
 
<pre>
 
setenv boot_menu_timeout [seconds]
 
setenv boot_menu_timeout [seconds]
 
</pre>
 
</pre>
  
After the phone is powered on, there is a short period of time when you can connect to the console and cancel the automatic boot without going to the menu:
+
Nachdem das Telefon eingeschaltet ist, gibt es eine kurze Zeit, in der Sie eine Verbindung auf die Konsole herstellen und das automatische Booten abbrechen können, ohne auf das Menü zu zugreifen.
 
<pre>
 
<pre>
 
setenv bootdelay [seconds]
 
setenv bootdelay [seconds]
 
</pre>
 
</pre>
  
===== Power-off =====
+
===== Ausschalten =====
  
Using
+
Nutzen Sie
 
  neo1973 power-off
 
  neo1973 power-off
  
you can switch the device off from the bootloader prompt.
+
um das Gerät vom Bootlader Prompt heraus auszuschalten
  
===== Battery charger related =====
+
===== Ähnliche Akkuladegeräte =====
  
For a detailed description of the charger basics, see [[Neo1973 Battery Charger]].
+
Für eine detailierte Beschreibung der Ladegerät Spezifikation, lesen Sie [[Neo1973 Battery Charger]].
  
 
====== Erkennen des Ladezustandes ======
 
====== Erkennen des Ladezustandes ======
  
You can get the current charger status by issuing
+
So können sie den Aktuellen Ladezustand abfragen:
 
  neo1973 charger status
 
  neo1973 charger status
  
The following modes are possible:
+
Folgende Optionen sind möglich:
 
+
 
* idle - no charging
 
* idle - no charging
 
* trickle - FIXME
 
* trickle - FIXME
Line 508: Line 505:
 
====== Ausschalten des Ladevorganges ======
 
====== Ausschalten des Ladevorganges ======
  
You can disable battery charging (until the next reboot) by issuing
+
Sie können das Laden der Batterie ausschalten (bis zum nächsten Neustart):
 
  neo1973 charger off
 
  neo1973 charger off
  
 
====== Schnelle Aufladung erzwingen ======
 
====== Schnelle Aufladung erzwingen ======
  
Using
+
Geben Sie ein
 
  neo1973 charger fast
 
  neo1973 charger fast
you can force the PMU to try to do a fast (500mA) charge of the battery. It will abort if the battery is in over temperature or some other error condition occurs.
+
um durch die PMU schnelles Laden (500mA) der Batterie zu erzwingen. Dies wird unterbrochen, falls die Batterie das Temperaturlimit erreicht oder andere Fehler auftreten.
  
The following commands will add a boot menu entry that switches to fast charging and turns off the backlight:
+
Folgende Kommandos erzeugen einen Bootmenü Eintrag, der auf das schnelle Laden umschalten und die Hintergrundbeleuchtung ausschaltet:
 
   setenv menu_6 Fast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger fast\; neo1973 backlight off
 
   setenv menu_6 Fast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger fast\; neo1973 backlight off
 
   saveenv
 
   saveenv
  
While in this state, your Neo1973 can be charged with a generic USB charger. You also need to set
+
In diesem Zustand kann das Neo1973 mit einem normalen USB Ladegerät aufgeladen werden. Sie müssen folgendes setzen
 
  setenv boot_menu_timeout 65000
 
  setenv boot_menu_timeout 65000
 
  saveenv
 
  saveenv
to keep it from powering down, though.
+
um es vom Herunterfahren abzuhalten.
  
 
====== Einschalten / Ausschalten der automatischen Aufladung ======
 
====== Einschalten / Ausschalten der automatischen Aufladung ======
  
Autofast is a feature of the PCF50606 PMU. It means that the fast_cccv mode will be automatically selected if a charger with suitable voltage is plugged in, and the battery not in over temperature condition.
+
Autofast ist eine Eigenschaft der PCF50606 PMU. Es bedeutet, dass der fast_cccv automatisch aktiviert wird, wenn ein Ladegerät mit geeigneter Spannung angeschlossen wird und die Batterie nicht über dem Temperaturlimit ist.
  
{{warning|This is potentially dangerous. Only enable autofast if you ARE SURE that you can draw 500mA from the USB connector. This is the case with a wall outlet charger, or if you are attached to a self-powered hub or a desktop PC root hub. Bus powered hubs and some laptops only provide 100mA on their USB ports and can thus not support fast charging}}
+
{{Warnung|Dies ist potenziell gefährlich. Nur Autofast aktivieren, wenn Sie SICHER sind, dass die 500mA am USB Anschluss anliegen. Dies ist der Fall mit einem Steckdosen Ladegerät, einem aktiven Hub oder einem Desktop-PC Hub. Bus powered Hubs und einige Laptops liefern nur 100mA auf ihren USB Ports und unterstützen somit kein schnelles Laden.}}
  
 +
So Können Sie autofast ein- oder ausschalten:
 
You can enable or disable autofast by  
 
You can enable or disable autofast by  
 
  neo1973 charger autofast
 
  neo1973 charger autofast
and
+
respektiv
 
  neo1973 charger !autofast
 
  neo1973 charger !autofast
respectively.
 
  
 
===== Hintergrundbeleuchtung =====
 
===== Hintergrundbeleuchtung =====
  
You can switch the backlight on and off by using
+
So können Sie die Hintergrundbeleuchtung ein- oder ausschalten:
 
  neo1973 backlight on
 
  neo1973 backlight on
and
+
respektiv
 
  neo1973 backlight off
 
  neo1973 backlight off
respectively.
 
  
 
===== Vibrator =====
 
===== Vibrator =====
  
 +
So können Sie den Vibrator ein- oder ausschalten:
 
You can switch the vibrator on and off by using
 
You can switch the vibrator on and off by using
 
  neo1973 vibrator on
 
  neo1973 vibrator on
and
+
respektiv
 
  neo1973 vibrator off
 
  neo1973 vibrator off
respectively.
 
  
  
 
===== GSM =====
 
===== GSM =====
  
Starting with OpenMoko patchset '''SVN revision 2885''', u-boot contains support for powering the GSM modem,
+
Seit der Patch Serie '''SVN revision 2885''' unterstützt u-boot den Zugriff auf das GSM Modem, und sogar den Zugriff darauf aus der Konsole heraus.
and even accessing the modem from the console.
+
  
 
====== GSM power ======
 
====== GSM power ======
  
You can switch the GSM modem on and off by using
+
So können sie den GSM ein- oder ausschalten:
 
  neo1973 gsm on
 
  neo1973 gsm on
and
+
respektiv
 
  neo1973 gsm off
 
  neo1973 gsm off
respectively.
 
  
 
====== Terminal Modus ======
 
====== Terminal Modus ======
  
You can access the GSM modem using openmoko's built-in terminal emulator in u-boot.
+
Sie können mit Hilfe eines im u-boot eingebauten Terminal Emulator auf den GSM Modem zugreifen.
 
+
The following example demonstrates how:
+
  
 +
Folgendes Beispiel demonstriert dies:
 
<pre>
 
<pre>
 
GTA01Bv4 # neo1973 gsm on
 
GTA01Bv4 # neo1973 gsm on
Line 598: Line 591:
 
</pre>
 
</pre>
  
{{note|If you're using the ''cu'' terminal emulator on your host PC to access u-boot, you have
+
Hinweis: Wenn Sie den Terminal Emulator ''cu'' auf Ihrem Host PC für den Zugriff auf u-boot nutzen, dann drücken Sie '~' um sicherzustellen, dass Sie auf dem Neo sind.
to press '~' twice in order to escape it and make sure it actually gets sent to the Neo!}}
+
  
 
==== S3C2410 spezifische Kommandos ====
 
==== S3C2410 spezifische Kommandos ====
Line 622: Line 614:
 
===== 266MHz Taktfrequenz =====
 
===== 266MHz Taktfrequenz =====
  
You can re-configure the [[S3C2410]] PLL to generate a 266 MHz core cpu clock (rather than the 200MHz default) by using
+
Sie können die [[S3C2410]] PLL neu konfigurieren, um eine Taktfrequenz von 266MHz (anstatt standard 200MHz) zu erreichen in dem Sie
 
  GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 266  
 
  GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 266  
and
+
bzw.
 
  GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 202
 
  GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 202
respectively.
 
  
{{warning|The old hardware (Phase 0 - GTA01Bv3) only runs stable at 266MHz if you do not attach anything (esp. the FPC / [[Debug Board]] to the Debug Port}}
+
{{warning|Die ältere Hardware (Phase 0 - GTA01Bv3) läft nur mit 266MHz stabil, wenn Sie alles anschließen (spez. das FPC / [[Debug Board]] auf dem Debug Port}}
  
 
==== TFTP auf QT2410 ====
 
==== TFTP auf QT2410 ====
  
The QT2410 cs8900a Ethernet can be used to download images via network.
+
Das QT2410 cs8900a Ethernet kann genutzt werden um die Images per Netzwerk zu laden.
 
+
First, you have to make sure that ''ipaddr'', ''serverip'', ''ethaddr' and ''netmaskk'' are set correctly in the environment:
+
  
 +
Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass ''ipaddr'', ''serverip'', ''ethaddr' und ''netmaskk''korrekt in Ihrer Umgebung eingerichtet sind:
 
<pre>
 
<pre>
 
QT2410 # printenv
 
QT2410 # printenv
Line 662: Line 652:
 
</pre>
 
</pre>
  
you can then commence booting via
+
Sie können dann Booten über
 
<pre>
 
<pre>
 
QT2410# bootm 0x32000000
 
QT2410# bootm 0x32000000
Line 669: Line 659:
 
== Device Firmware Upgrade ==
 
== Device Firmware Upgrade ==
  
Our version of u-boot also implements [[USB DFU]]. This can be useful to
+
Unsere Version von u-boot implementiert das [[USB DFU]]. Dies kann nützlich sein um schnell Dateien oder Kernel für einen Test zu laden.
load files and kernel for quick testing.
+
  
To find out whether your version of u-boot supports this, use the output of
+
Um herauszufinden, ob Ihre Version von u-boot dies unterstützt, nutzen Sie die Ausgabe von
 
  $ lsusb -v -d 1457:5119
 
  $ lsusb -v -d 1457:5119
while the phone is in u-boot mode.
+
solange sich das Telefon im u-boot Mudus befindet.
  
If it supports DFU, you should see the following snippet towards the end of the output:
+
Wenn es DFU unterstützt, sollten Sie folgenden Ausschnitt am Ende der Ausgabe sehen:
 
<pre>
 
<pre>
 
     Interface Descriptor:
 
     Interface Descriptor:
Line 690: Line 679:
 
</pre>
 
</pre>
  
For information on how to do firmware upgrades, please see [[dfu-util]].
+
Um Informationen über Firmware Upgrade zu erhalten, lesen Sie [[dfu-util]].
  
=== Booting files over DFU ===
+
=== Dateien Booten über DFU ===
  
To load a file at memory address 0x32000000:
+
Um eine Datei an die Speicheradresse 0x32000000 zu laden:
 
<pre>
 
<pre>
 
dfu-util -a 0 -D fileToLoad -R
 
dfu-util -a 0 -D fileToLoad -R
 
</pre>
 
</pre>
  
After that, send 'bootm 0x32000000' to u-boot or 'bootelf 0x32000000' if
+
Danach senden Sie 'bootm 0x32000000' zum u-boot oder 'bootelf 0x32000000' wenn das eine ELF Binärdatei ist.
its an elf file.
+
 
+
Simple python script that can boot an ELF image - avoiding a ACM bug that breaks on large packets.
+
  
 +
Simples Python Script, das eine ELF Image booten kann, vermeidet den ACM Bug in großen Paketen:
 
<pre>
 
<pre>
 
#!/usr/bin/python
 
#!/usr/bin/python
Line 739: Line 726:
 
</pre>
 
</pre>
  
== Troubleshooting ==
+
== Fehlerbehebung ==
  
=== USB connectivity problems ===
+
=== USB Verbindungsprobleme ===
 
+
I once got errors like this (in dmesg or /var/log/messages) on the host side while connecting the neo in u-boot:
+
  
 +
Ich bekam folgenden Fehler (in dmesg or /var/log/messages) auf der Host Seite beim Verbinden des Neo zu u-boot:
 
  usb 2-1: device descriptor read/64, error -110
 
  usb 2-1: device descriptor read/64, error -110
 
  usb usb2: Controller not stopped yet!
 
  usb usb2: Controller not stopped yet!
  
The problem disappeared at least for me by the command below on the host side. Please note that if you have usb keyboard or mouse then the command might cause trouble.. I only have PS/2 so I couldn't test it.
+
Das Problem verschwindet zumindest auf Hostseite durch unten genannten Befehl. Bitte beachten Sie, dass es möglicherweise zu Problemen führen kann, falls Sie USB Tastatur/Maus haben. Der Autor konnte dies in Ermangelung der Geräte nicht testen.
 
+
 
  rmmod uhci_hcd ; modprobe uhci_hcd
 
  rmmod uhci_hcd ; modprobe uhci_hcd
  
{{Languages|Bootloader}}
+
[[Category:System Developers/de]]
 
+
[[Category:Software]]
+
[[Category:Guides]]
+

Latest revision as of 14:34, 1 February 2010


u-boot on Neo1973 console
u-boot boot splash on Neo1973

Contents

[edit] Phase0 Schnellstart

  • Überprüfen, dass die Batterie eingebaut ist und das USB Kabel innerhalb der letzten 30 Sekunden nirgendwo angeschlossen war.
  • Das Neo (nicht das Debug Board) an einen Linux Rechner mit dem USB Kabel anschließen.
  • Gleichzeitig die AUX und Power-up gedrückt halten, um ins Bootmenü zu gelangen.
  • Die Konsole auf USB einstellen.
  • Am /dev/ttyACM0 mit einem Terminalprogramm über einen Linux Rechner (evtl. "chown uucp.uucp /dev/ttyACM0" notwendig) verbinden.
  • Beachten Sie, dass der cdc_acm /dev/ttyACM0 Zugang wärend des Ladevorganges nicht verfügbar ist, und im weiteren funktioniert der Zugriff über die Netzwerkschnittstelle usb0.
  • Jetzt sehen sie das Bootlader Menü.

[edit] Allgemein

Das GTA01 nutzt den u-boot Bootlader.

Mehr Informationen zu u-boot finden Sie unter

Bereits implementierte Erweiterungen zum Vanilla u-boot enthalten:

  • Unterstützung für das Booten vom NAND Flash unter Verwendung von S3C2410 Steppingstone
  • Unterstützung des S3C2410 NAND Flash
  • Unterstützung für das Downloaden von Programmen über den S3C2410 USB Device Controller
  • Unterstützung der Fortschrittsanzeige bzw. des Logos über den S3C2410 Framebuffer beim Booten

Jedoch unterstützt u-boot einige für das GTA01 erforderliche Funktionen nicht:

  • Unterstützung für das Laden des Kernels/initrd von der SD/Transflash Karte

User:HaraldWelte is working on those issues, and in fact most of them have already been implemented.

[edit] Bootlader Quellcode

Die aktuellen Patches des Bootladers sind zu finden unter http://svn.openmoko.org/trunk/src/target/u-boot/patches/.

Entpacken Sie die Quellen, wenden Sie den Patch an, führen Sie "make gta01bv3_config" (oder "gta01bv2_config" bzw. die entsprechende Hardwareversion) aus und führen Sie "make" aus. Als Resultat erhalten sie die Binärdatei "u-boot.bin", welche Sie direkt (entweder mit dem vorhandenen Bootlader oder sjf2410-linux) in den NAND Flash Speicher laden können.

[edit] Bootlader Binärdatei

Das aktuellste Binärimage des Bootladers finden Sie unter http://downloads.openmoko.org/daily/ . Dieses sollte auf die Adresse 0x00000000 im NAND Flashspeichers geschrieben werden (Größe 0x30000).

[edit] Bootloader Entwicklung

[edit] QT2410

Wenn Sie de Entwicklung des Bootladers unter QT2410 betreiben möchten, dann ist es einfacher, mit einem Bootlader Image zu arbeiten, das per USB ins Ram geflasht werden kann.

Um dies zu tun, müssen Sie die Datei u-boot/include/configs/qt2410.h editieren ("if 0" in der Zeile 32 auf "if 1" ändern) und danach mit "make" neu übersetzen.

Die resultierende Datei "u-boot.bin" ist _NICHT_ für NAND verwendbar, sondern nur direkt im RAM, indem Sie z.B. das Programm s3c2410_boot_usb verwenden.

[edit] GTA01

Bootlader Entwicklung unter GTA01 ist etwas trickreich. Zuerst gibt es keinen NOR Flash. Weiterhin gibt es aber keine andere Weise vom NAND zu laden. Folglich haben wir keinen USB Downloader wie das QT2410.

Das Hauptproblem ist: Das S3C2410 Steppingstone kopiert unbedingt die ersten 4k des Flashes ins interne SRAM. Das SRAM Segment bleibt an der physischen Adresse allerdings auf null.

[edit] Nutzen des JTAG zum Booten aus dem RAM

So, wie kann man nun vom RAM booten? Dazu nutzt man JTAG / OpenOCD, um

  • Zurücksetzen und Halten der CPU auf PC=0
> reset halt
target halted in ARM state due to debug request, current mode: Supervisor
cpsr: 0x400000d3 pc: 0x00000000
MMU: disabled, D-Cache: disabled, I-Cache: disabled
  • Herunterladen eines kleinen Stückes Code vom SRAM (4k SRAM von Steppingstone überschreiben).
> load_binary /space/misc/gta01/u-boot.git/board/gta01/lowlevel_foo.bin 0            
downloaded 332 byte in 0s 21899us
  • Setzen einer Sprungmarke an der Adresse 0x33f80000 (was anzeigt, dass das low-level Code an dieser Stelle endet)
> bp 0x33f80000 4 hw
breakpoint added at address 0x33f80000
  • Den Code bis zur Sprungmarke ausführen
> resume
Target 0 resumed
> Target 0 halted
target halted in ARM state due to breakpoint, current mode: Supervisor
cpsr: 0x600000d3 pc: 0x33f80000
MMU: disabled, D-Cache: disabled, I-Cache: enabled
  • Das u-boot Image auf die Ardesse 0x33f80000 laden
> load_binary /space/misc/gta01/u-boot.git/u-boot.bin 0x33f80000
downloaded 135692 byte in 6s 567264us
  • Ausführung fortsetzen
> resume
Target 0 resumed

Ab diesem Punkt wird die Hintergrundbeleuchtung hell und man sieht folgende vertraute Kommandozeilenaufforderung auf der seriellen Konsole.

U-Boot 1.1.6 (Jan 13 2007 - 23:44:23)

DRAM:  128 MB
NAND:  64 MiB
*** Warning - bad CRC or NAND, using default environment

In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Hit any key to stop autoboot:  0 
GTA01Bv2 # 

[edit] Erzeugen der bootbaren Images

u-boot benötigt bootbare Images (wie der Kernel, aber auch initrd und andere) in Form des sogenannten uImage. Um ein uImage von z.B. einem vmlinuz zu erzeugen, kann man wie folgt vorgehen:

objcopy -O binary -R .note -R .comment -S vmlinux linux.bin
gzip -9 linux.bin
u-boot/tools/mkimage -A arm -O linux -T kernel -C gzip -a 30008000 -e 30008000 \
                                 -n "Kernel Image QT2410" -d linux.bin.gz uImage

[edit] Bootmenü

u-boot boot menu on Neo1973

Ab dem Phase-0 Release zeigt jetzt unsere u-boot Version ein Bootmenü auf dem Startbildschirm an.

[edit] Zugriff auf das Bootmenü

Um ins Bootmenü zu gelangen, müssen Sie gleichzeitig den Neo1973 AUX Button und den Power Button gedrückt halten.

[edit] Nutzung des Bootmenü

Mit dem Neo1973 AUX Button können Sie zwischen den Menüoptionen wechseln. Mit dem POWER Button wählen Sie eine Option aus.

[edit] Hunzufügen von Menüpunkten zum Bootmenü

Sie können weitere Optionen zum Bootmenü hinzufügen indem Sie Umgebungsvariablen setzen. Die kanonische Form ist menu_<number> <Title>: U-Boot-Commands

Zum Beispiel fügt folgender Befehl einen Menüeintrag, der auf das Schnellladen schaltet und die Hintergrundbeleuchtung deaktiviert:

 setenv menu_6 Autofast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger autofast\; neo1973 backlight off
 saveenv

In diesem Zustand kann das Neo1973 mit einem üblichen USB Ladegerät aufgeladen werden. Sie müssen allerdings 'setenv boot_menu_timeout 65000' setzen, um das Abschalten zu verhindern.

[edit] Bootlader Kommandozeile

[edit] Zugriff auf den Bootlader Prompt

Der Bootlader Prompt steht entweder auf einer seriellen Konsole (über Debug Board) oder als virtuelles serielle USB Gerät (USB CDC_ACM) zur Verfügung. Ob serielle Schnittstelle oder USB Port verwendet werden, hängt von den u-boot Umgebungsvariablen stdin, stdout und stderr ab.

Unabhängig davon, ob Sie usbtty nutzen oder nicht, die ersten Nachrichten werden immer auf der seriellen Konsole angezeigt.

Der Bootlader ist so konfiguriert, dass er drei Sekunden wartet. Wenn innerhalb dieser drei Sekunden eine Taste auf stdin gedrückt wird, wird der automatische Bootvorgang abgebrochen.

[edit] Nutzung von usbtty unter Linux

Durch den Anschluss des Neo im u-boot Modus am PC, sollte ein CDC ACM Gerät erkannt werden und Sie können ihn über /dev/ttyACM0 ansprechen. Wenn nicht, aktivieren Sie die CONFIG_USB_ACM Unterstützung (Device Drivers -> USB support -> USB Modem (CDC ACM) support). Anleitungen für MaxOS X User befinden sich hier.

Für den Zugriff verwenden Sie Ihren bevorzugten Terminalemulator (minicom, cu, zc, screen ...) wie auf jede andere serielle Schnittstelle. Wenn Sie keinen Favoriten haben, versuchen Sie es einfach:

cu -l /dev/ttyACM0

Eventuell ist folgender Befehl notwendig:

chown uucp.uucp /dev/ttyACM0

um die erforderlichen Rechte zu erhalten (auch als root).

Zuerst sollten Sie prüfen, ob das USB Gerät wärend des u-boot Modus in 'lsusb' angezeigt wird:

# lsusb -d 1457:5119
Bus 005 Device 079: ID 1457:5119  

Als zweites können weitere Informationen über das Endgerät und deren Konfiguration angezeigt werden:

# lsusb -v -d 1457:5119
Bus 005 Device 079: ID 1457:5119  
Device Descriptor:
  bLength                18
  bDescriptorType         1
  bcdUSB               1.10
  bDeviceClass            2 Communications
  bDeviceSubClass         0 
  bDeviceProtocol         0 
  bMaxPacketSize0        16
  idVendor           0x1457 
  idProduct          0x5119 
  bcdDevice            0.00
  iManufacturer           1 Openmoko, Inc
  iProduct                2 Neo1973 Bootloader U-Boot 1.2.0-g6c7cac8c-dirty-moko3
  iSerial                 3 0000000
  bNumConfigurations      1
  Configuration Descriptor:
    bLength                 9
    bDescriptorType         2
    wTotalLength           85
    bNumInterfaces          3
    bConfigurationValue     1
    iConfiguration          4 TTY via USB
    bmAttributes         0xc0
      Self Powered
    MaxPower                0mA
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        0
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           1
      bInterfaceClass         2 Communications
      bInterfaceSubClass      2 Abstract (modem)
      bInterfaceProtocol      1 AT-commands (v.25ter)
      iInterface              6 Control Interface
      CDC Header:
        bcdCDC               0.6e
      CDC Call Management:
        bmCapabilities       0x00
        bDataInterface          1
      CDC ACM:
        bmCapabilities       0x00
      CDC Union:
        bMasterInterface        0
        bSlaveInterface         1 
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x81  EP 1 IN
        bmAttributes            3
          Transfer Type            Interrupt
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        1
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           2
      bInterfaceClass        10 CDC Data
      bInterfaceSubClass      0 Unused
      bInterfaceProtocol      0 
      iInterface              5 Bulk Data Interface
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x02  EP 2 OUT
        bmAttributes            2
          Transfer Type            Bulk
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x83  EP 3 IN
        bmAttributes            2
          Transfer Type            Bulk
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        2
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           0
      bInterfaceClass       254 Application Specific Interface
      bInterfaceSubClass      1 Device Firmware Update
      bInterfaceProtocol      1 
      iInterface              7 USB Device Firmware Upgrade
Device Status:     0x0001
  Self Powered

Als nächstes können Sie es mit einem beliebigen Terminal Programm nutzen.

Wenn die Umgebung nicht richtig gesetzt ist, dann müssen Sie die aktuelle Konsole nutzen (z.B. serielle Konsole) um sie zu setzen:

GTA01Bv2 # setenv stderr usbtty
GTA01Bv2 # setenv stdout usbtty
GTA01Bv2 # setenv stdin usbtty

[edit] Typischer u-boot Prompt

U-Boot 1.2.0-moko1 (Feb 16 2007 - 00:36:13)

DRAM:  128 MB
NAND:  64 MiB
Found Environment offset in OOB..
Video: 640x480x8 31kHz 59Hz
USB:   S3C2410 USB Deviced
In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Hit any key to stop autoboot:  0 
GTA01Bv3 #

[edit] Kommandos auf dem Bootlader Prompt

[edit] Auto-boot

Auto-boot führt in der Umgebungsvariable bootcmd definierte Kommandos aus. Standard Konfiguration ist:

GTA01Bv3 # printenv
bootcmd=setenv bootargs ${bootargs_base} ${mtdparts}; nand read.e 0x32000000 kernel; bootm 0x32000000

Dies bedeutet, dass es versucht wird zuerst die NAND Partition kernel in die Speicheradresse 0x32000000 zu kopieren und und sie dann zu starten.

[edit] Umgebung

u-boot ist konfiguriert, um die Umgebung im nichtflüchtigen NAND Flash Speicher zu verwalten. Sie können folgende Kommandos nutzen, um die Umgebung zu lesen, verändern oder zu speichern:

GTA01Bv2 # printenv
baudrate=115200
bootargs=rootfstype=jffs2 root=/dev/mtdblock4 console=ttySAC0,115200 console=tty0 loglevel=8 dyntick=enable lpj=252416
usbtty=cdc_acm
bootdelay=10
stdout=serial
stderr=serial
stdin=serial
mtdparts=mtdparts=neo1973-nand:0x00030000(u-boot),0x0000c000(u-boot_env),0x00200000(kernel),0x00130000(splash),0x03c94000(rootfs)
mtdids=nand0=neo1973-nand
bootargs_base=rootfstype=jffs2 root=/dev/mtdblock4 console=ttySAC0,115200 console=tty0 loglevel=8 dyntick=enable lpj=252416
bootcmd=setenv bootargs ${bootargs_base} ${mtdparts}; nand read.e 0x32000000 kernel; bootm 0x32000000
pcf50606_int1=0x40
filesize=160C000
partition=nand0,0
mtddevnum=0
mtddevname=u-boot

Environment size: 670/16380 bytes
GTA01Bv3 # setenv bootdelay 10
GTA01Bv3 # printenv bootdelay
bootdelay=10
GTA01Bv3 # saveenv
Saving Environment to NAND...
Erasing Nand...Writing to Nand... done
GTA01Bv3 # 

Hinweis: Wenn mehrere Kommandos gesetzt sind, z.B. für bootcmd, dann sind Trennzeichen ';' notwendig, zum Beispiel

GTA01Bv3 # setenv bootcmd mmcinit\; ext2load mmc 0 0x32000000 uImage\; bootm 0x32000000

[edit] MMC/SD

Zur Initialisierung einer MMC/SD Karte, müssen Sie das Kommando mmcinit nutzen:

GTA01Bv3 # mmcinit
trying to detect SD Card...
MMC found. Card desciption is:
Manufacturer ID = 58d564
HW/FW Revision = 3 8
Product Name = 21DN!@X�
Serial Number = 445303
Month = 5
Year = 2000
READ_BL_LEN=15, C_SIZE_MULT=7, C_SIZE=3197
size = 4208984064
GTA01Bv3 #

Danach kann ein ext2 Dateisystem gelesen werden:

GTA01Bv3 # ext2ls mmc 0
<DIR>       1024 .
<DIR>       1024 ..
<DIR>      12288 lost+found
         1544788 uImage

[edit] NAND

GTA01Bv3 # help nand
nand info                  - show available NAND devices
nand device [dev]     - show or set current device
nand read[.jffs2]     - addr off size
nand write[.jffs2]    - addr off size - read/write `size' bytes starting
    at offset `off' to/from memory address `addr'
nand erase [clean] [off size] - erase `size' bytes from
    offset `off' (entire device if not specified)
nand bad - show bad blocks
nand dump[.oob] off - dump page
nand scrub - really clean NAND erasing bad blocks (UNSAFE)
nand markbad off - mark bad block at offset (UNSAFE)
nand biterr off - make a bit error at offset (UNSAFE)
[edit] Laden des Kernels aus dem NAND
GTA01Bv3 # nand read 0x32000000 kernel

NAND read: device 0 offset 212992, size 2097152 ...  2097152 bytes read: OK
GTA01Bv3 # bootm 0x32000000
## Booting image at 32000000 ...
   Image Name:   Openmoko Kernel Image Neo1973
   Created:      2007-02-15  23:54:18 UTC
   Image Type:   ARM Linux Kernel Image (gzip compressed)
   Data Size:    1546258 Bytes =  1.5 MB
   Load Address: 30008000
   Entry Point:  30008000
   Verifying Checksum ... OK
   Uncompressing Kernel Image ... OK
Starting kernel ...
[edit] Neuen Bootlader ins NAND schreiben

Folgende Kommandofolge lädt die Datei u-boot.bin aus dem ext2/mms und flasht diese in die Bootlader Flash Partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 u-boot.bin
GTA01Bv3 # nand erase u-boot
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 u-boot ${filesize}
[edit] Neuen Kernel ins NAND schreiben

Folgende Kommandofolge lädt die Datei uImage aus dem ext2/mmc und flasht sie in die Kernel Flash Partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 uImage
GTA01Bv3 # nand erase kernel
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 kernel ${filesize}
[edit] Neues Hauptdateisystem (rootfs) ins NAND schreiben

Folgende Kommandofolge lädt die Datei rootfs.jffs2 aus dem ext2/mmc und flasht sie in die rootfs Flash Partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 rootfs.jffs2
GTA01Bv3 # nand erase rootfs
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 rootfs ${filesize}

Bitte beachten Sie, dass dies nur mit root-Dateisystem Größen funktioniert, die kleiner sind als die Größe des Speichers vor 0x32000000, der im Falle von 64MB SDRAM ungefähr 32MB groß ist.

[edit] Unter Neo1973 verfügbare Kommandos

Unsere Version von u-boot unterstützt eine Reihe von Neo1973 spezifischen Befehle:

GTA01Bv2 # help neo1973
neo1973 neo1973 info - display phone informantion
neo1973 power-off - switch off the phone
neo1973 charger status - display charger status
neo1973 charger autofast - enable automatic fast (500mA) charging
neo1973 charger !autofast - disable automatic fast (500mA) charging
neo1973 charger fast - enable fast (500mA) charging
neo1973 charger off - disable charging
neo1973 backlight (on|off) - switch backlight on or off
neo1973 vibrator (on|off) - switch vibrator on or off
neo1973 udc pullup (on|off) - switch pull-up on or off

Was ist das udc?


[edit] Timeouts

Wenn das Bootlader Menü angezeigt wird, wird das Telefon ausgeschaltet, falls eine Weile keine Aktivität erfolgt. Das ist nicht sinnvoll, wenn man an der Bootlader Konsole arbeitet, aber man kann die Wartezeit verlängern:

setenv boot_menu_timeout [seconds]

Nachdem das Telefon eingeschaltet ist, gibt es eine kurze Zeit, in der Sie eine Verbindung auf die Konsole herstellen und das automatische Booten abbrechen können, ohne auf das Menü zu zugreifen.

setenv bootdelay [seconds]
[edit] Ausschalten

Nutzen Sie

neo1973 power-off

um das Gerät vom Bootlader Prompt heraus auszuschalten

[edit] Ähnliche Akkuladegeräte

Für eine detailierte Beschreibung der Ladegerät Spezifikation, lesen Sie Neo1973 Battery Charger.

[edit] Erkennen des Ladezustandes

So können sie den Aktuellen Ladezustand abfragen:

neo1973 charger status

Folgende Optionen sind möglich:

  • idle - no charging
  • trickle - FIXME
  • pre - Slow (100mA) charging, works in hardware.
  • fast_cccv - Fast (500mA) charging, using Constant-Current followed by Constant Voltage (Li-Ion)
[edit] Ausschalten des Ladevorganges

Sie können das Laden der Batterie ausschalten (bis zum nächsten Neustart):

neo1973 charger off
[edit] Schnelle Aufladung erzwingen

Geben Sie ein

neo1973 charger fast

um durch die PMU schnelles Laden (500mA) der Batterie zu erzwingen. Dies wird unterbrochen, falls die Batterie das Temperaturlimit erreicht oder andere Fehler auftreten.

Folgende Kommandos erzeugen einen Bootmenü Eintrag, der auf das schnelle Laden umschalten und die Hintergrundbeleuchtung ausschaltet:

 setenv menu_6 Fast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger fast\; neo1973 backlight off
 saveenv

In diesem Zustand kann das Neo1973 mit einem normalen USB Ladegerät aufgeladen werden. Sie müssen folgendes setzen

setenv boot_menu_timeout 65000
saveenv

um es vom Herunterfahren abzuhalten.

[edit] Einschalten / Ausschalten der automatischen Aufladung

Autofast ist eine Eigenschaft der PCF50606 PMU. Es bedeutet, dass der fast_cccv automatisch aktiviert wird, wenn ein Ladegerät mit geeigneter Spannung angeschlossen wird und die Batterie nicht über dem Temperaturlimit ist.

WARNUNG: Dies ist potenziell gefährlich. Nur Autofast aktivieren, wenn Sie SICHER sind, dass die 500mA am USB Anschluss anliegen. Dies ist der Fall mit einem Steckdosen Ladegerät, einem aktiven Hub oder einem Desktop-PC Hub. Bus powered Hubs und einige Laptops liefern nur 100mA auf ihren USB Ports und unterstützen somit kein schnelles Laden.


So Können Sie autofast ein- oder ausschalten: You can enable or disable autofast by

neo1973 charger autofast

respektiv

neo1973 charger !autofast
[edit] Hintergrundbeleuchtung

So können Sie die Hintergrundbeleuchtung ein- oder ausschalten:

neo1973 backlight on

respektiv

neo1973 backlight off
[edit] Vibrator

So können Sie den Vibrator ein- oder ausschalten: You can switch the vibrator on and off by using

neo1973 vibrator on

respektiv

neo1973 vibrator off


[edit] GSM

Seit der Patch Serie SVN revision 2885 unterstützt u-boot den Zugriff auf das GSM Modem, und sogar den Zugriff darauf aus der Konsole heraus.

[edit] GSM power

So können sie den GSM ein- oder ausschalten:

neo1973 gsm on

respektiv

neo1973 gsm off
[edit] Terminal Modus

Sie können mit Hilfe eines im u-boot eingebauten Terminal Emulator auf den GSM Modem zugreifen.

Folgendes Beispiel demonstriert dies:

GTA01Bv4 # neo1973 gsm on
GTA01Bv4 # terminal serial
switching s3ser0 from console into GSM mode
Entering terminal mode for port serial
Use '~.' to leave the terminal and get back to u-boot
ATE1
OK
AT+CGMI?
ERROR
AT+CGMI
FIC

OK
AT+CGMR
GTA01Bv4

OK
~[u-boot]~.
switched s3ser0 from GSM mode back into console mode
GTA01Bv4 # neo1973 gsm off
GTA01Bv4 #

Hinweis: Wenn Sie den Terminal Emulator cu auf Ihrem Host PC für den Zugriff auf u-boot nutzen, dann drücken Sie '~' um sicherzustellen, dass Sie auf dem Neo sind.

[edit] S3C2410 spezifische Kommandos

GTA01Bv2 # help s3c2410
s3c2410 speed get - display current PLL speed config
s3c2410 speed list - display supporte PLL speed configs
s3c2410 speed set - set PLL speed
GTA01Bv2 # s3c2410 speed list
50 MHz
101 MHz
202 MHz
266 MHz
GTA01Bv2 # s3c2410 speed get
FCLK = 202 MHz, HCLK = 101 MHz, PCLK = 50 MHz
GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 101
GTA01Bv2 # s3c2410 speed get
FCLK = 101 MHz, HCLK = 50 MHz, PCLK = 50 MHz
[edit] 266MHz Taktfrequenz

Sie können die S3C2410 PLL neu konfigurieren, um eine Taktfrequenz von 266MHz (anstatt standard 200MHz) zu erreichen in dem Sie

GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 266 

bzw.

GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 202
WARNING: Die ältere Hardware (Phase 0 - GTA01Bv3) läft nur mit 266MHz stabil, wenn Sie alles anschließen (spez. das FPC / Debug Board auf dem Debug Port


[edit] TFTP auf QT2410

Das QT2410 cs8900a Ethernet kann genutzt werden um die Images per Netzwerk zu laden.

Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass ipaddr, serverip, ethaddr' und netmaskkkorrekt in Ihrer Umgebung eingerichtet sind:

QT2410 # printenv
ethaddr=00:01:02:03:04:05
netmask=255.255.255.0
ipaddr=192.168.100.100
serverip=192.168.100.1


[edit] TFTP Kernel Download
QT2410 # tftpboot 0x32000000
*** Warning: no boot file name; using 'C0A86464.img'
TFTP from server 192.168.100.1; our IP address is 192.168.100.100
Filename 'C0A86464.img'.
Load address: 0x32000000
Loading: #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         ##########################################
done
Bytes transferred = 1544788 (179254 hex)

Sie können dann Booten über

QT2410# bootm 0x32000000

[edit] Device Firmware Upgrade

Unsere Version von u-boot implementiert das USB DFU. Dies kann nützlich sein um schnell Dateien oder Kernel für einen Test zu laden.

Um herauszufinden, ob Ihre Version von u-boot dies unterstützt, nutzen Sie die Ausgabe von

$ lsusb -v -d 1457:5119

solange sich das Telefon im u-boot Mudus befindet.

Wenn es DFU unterstützt, sollten Sie folgenden Ausschnitt am Ende der Ausgabe sehen:

    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        2
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           0
      bInterfaceClass       254 Application Specific Interface
      bInterfaceSubClass      1 Device Firmware Update
      bInterfaceProtocol      1 
      iInterface              0 

Um Informationen über Firmware Upgrade zu erhalten, lesen Sie dfu-util.

[edit] Dateien Booten über DFU

Um eine Datei an die Speicheradresse 0x32000000 zu laden:

dfu-util -a 0 -D fileToLoad -R

Danach senden Sie 'bootm 0x32000000' zum u-boot oder 'bootelf 0x32000000' wenn das eine ELF Binärdatei ist.

Simples Python Script, das eine ELF Image booten kann, vermeidet den ACM Bug in großen Paketen:

#!/usr/bin/python
import sys
import os
import time

cmd1 = "neo backlight off\n"
cmd2 = "bootelf 0x32000000\n"

def output(tty, str):
    for x in str:
        tty.write(x)
        tty.flush()

if len(sys.argv) == 2:
    print "Loading %s..." % sys.argv[1]

    loadfile = "dfu-util -a 0 -D %s -R" % sys.argv[1]

    os.system(loadfile)

    time.sleep(3)

    tty = open("/dev/ttyACM0", "a")

    output(tty, cmd1)
    output(tty, cmd2)

    tty.close()
else:
    print "Usage: %s elffile" % sys.argv[0]
    print ""
    sys.exit(2)

[edit] Fehlerbehebung

[edit] USB Verbindungsprobleme

Ich bekam folgenden Fehler (in dmesg or /var/log/messages) auf der Host Seite beim Verbinden des Neo zu u-boot:

usb 2-1: device descriptor read/64, error -110
usb usb2: Controller not stopped yet!

Das Problem verschwindet zumindest auf Hostseite durch unten genannten Befehl. Bitte beachten Sie, dass es möglicherweise zu Problemen führen kann, falls Sie USB Tastatur/Maus haben. Der Autor konnte dies in Ermangelung der Geräte nicht testen.

rmmod uhci_hcd ; modprobe uhci_hcd
Personal tools
u-boot on Neo1973 console
u-boot boot splash on Neo1973

Phase0 Schnellstart

  • Überprüfen, dass die Batterie eingebaut ist und der USB Kabel innerhalb der letzten 30 Sekunden nirgendwo angeschlossen war.
  • Das Neo (nicht das Debug Board) an einen Linux Rechner mit dem USB Kabel anschließen.
  • Gleichzeitig die AUX und Power-up gedrückt halten, um ins Bootmenü zu gelangen.
  • Die Konsole auf USB einstellen.
  • Am /dev/ttyACM0 mit einem Terminalprogramm über einen Linux Rechner (evtl. "chown uucp.uucp /dev/ttyACM0" notwendig) verbinden.
  • Beachten Sie, dass der cdc_acm /dev/ttyACM0 Zugang wärend des Ladevorganges nicht verfügbar ist, und im weiteren funktioniert der Zugriff über die Netzwerkschnittstelle usb0.
  • Jetzt sehen sie das Bootlader Menü.

Allgemein

Das GTA01 nutzt den u-boot Bootlader.

Mehr Informationen zum u-boot finden Sie unter

Bereits implementierte Erweiterungen zum Vanilla u-boot enthalten:

  • Unterstützung für das Booten vom NAND Flash unter Verwendung von S3C2410 Steppingstone
  • Unterstützung des S3C2410 NAND Flash
  • Unterstützung für das Downloaden von Programmen über den S3C2410 USB Device Controller
  • Unterstützung der Fortschrittsanzeige bzw. des Logos über den S3C2410 Framebuffer beim Booten

Jedoch unterstützt u-boot einige für das GTA01 erforderliche Funktionen nicht:

  • Unterstützung für das Laden des Kernels/initrd von der SD/Transflash Karte

User:HaraldWelte is working on those issues, and in fact most of them have already been implemented.

Bootlader Quellcode

Die aktuellen Patches des Bootlader sind zu finden unter http://svn.openmoko.org/trunk/src/target/u-boot/patches/.

Entpacken Sie die Quellen, wenden Sie den Patch an, fühern Sie "make gta01bv3_config" (oder "gta01bv2_config", oder das, welcher Hardwareversion Sie haben) aus und führen Sie "make" aus. Als Resultat erhalten sie die Binärdatei "u-boot.bin", welche Sie direkt (entweder mit dem vorhandenen Bootlader oder sjf2410-linux) in den NAND Flash Speicher laden können.

Bootlader Binärdatei

Den aktuellsten Binärimage des Bootladers funden Sie unter http://buildhost.openmoko.org/snapshots/2007.08/images/. Dieses soll auf die Adresse 0x00000000 im NAND Flashspeichers geschrieben werden (Größe 0x30000).

Bootloader Entwicklung

QT2410

Wenn Sie Entwicklung des Bootladers unter QT2410 betreiben möchten, dann ist es einfacher, mit einem Bootlader Image zu arbeiten, das per USB ins Ram geflasht werden kann.

Um dies zu tun, müssen Sie die Datei u-boot/include/configs/qt2410.h editieren ("if 0" in der Zeile 32 auf "if 1" ändern) und danach mit "make" neu übersetzen.

Die resultierende Datei "u-boot.bin" ist _NICHT_ für NAND verwendbar, sondern nur direkt im RAM, indem Sie z.B. das Programm s3c2410_boot_usb verwenden.

GTA01

Bootlader Entwicklung unter GTA01 ist etwas trickreich. Zuerst haben wir keinen NOR Flash. Zweitens, es gibt aber keine andere Weise vom NAND zu laden. Folglich haben wir keinen USB Downloader wie das QT2410.

Das Hauptproblem ist: Das S3C2410 Steppingstone kopiert unbedingt die ersten 4k des Flashes ins interne SRAM. Das SRAM Segment bleibt an der physischen Adresse allerdings auf null.

Nutzen des JTAG zum Booten aus dem RAM

So, wie kann man nun vom RAM booten? Dazu nutzt man JTAG / OpenOCD, um

  • Zurücksetzen und Halten der CPU auf PC=0
> reset halt
target halted in ARM state due to debug request, current mode: Supervisor
cpsr: 0x400000d3 pc: 0x00000000
MMU: disabled, D-Cache: disabled, I-Cache: disabled
  • Herunterladen eines kleinen Stückes Code vom SRAM (4k SRAM von Steppingstone überschreiben).
> load_binary /space/misc/gta01/u-boot.git/board/gta01/lowlevel_foo.bin 0            
downloaded 332 byte in 0s 21899us
  • Setzen einer Sprungmarke an der Adresse 0x33f80000 (was anzeigt, dass das low-level Code an dieser Stelle endet)
> bp 0x33f80000 4 hw
breakpoint added at address 0x33f80000
  • Den Code bis zur Sprungmarke ausführen
> resume
Target 0 resumed
> Target 0 halted
target halted in ARM state due to breakpoint, current mode: Supervisor
cpsr: 0x600000d3 pc: 0x33f80000
MMU: disabled, D-Cache: disabled, I-Cache: enabled
  • Das u-boot Image auf die Ardesse 0x33f80000 laden
> load_binary /space/misc/gta01/u-boot.git/u-boot.bin 0x33f80000
downloaded 135692 byte in 6s 567264us
  • Ausführung fortsetzen
> resume
Target 0 resumed

Ab diesem Punkt wird die Hintergrundbeleuchtung hell und man sieht folgende vertraute Kommandozeilenaufforderung auf der seriellen Konsole.

U-Boot 1.1.6 (Jan 13 2007 - 23:44:23)

DRAM:  128 MB
NAND:  64 MiB
*** Warning - bad CRC or NAND, using default environment

In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Hit any key to stop autoboot:  0 
GTA01Bv2 # 

Erzeugen der bootbaren Images

u-boot benötigt bootbare Images (wie der Kernel, aber auch initrd und andere) in Form des sogenannten uImage. Um ein uImage von z.B. einem vmlinuz zu erzeugen, kann man wie folgt vorgehen:

objcopy -O binary -R .note -R .comment -S vmlinux linux.bin
gzip -9 linux.bin
u-boot/tools/mkimage -A arm -O linux -T kernel -C gzip -a 30008000 -e 30008000 \
                                 -n "Kernel Image QT2410" -d linux.bin.gz uImage

Bootmenü

u-boot boot menu on Neo1973

Ab dem Phase-0 Release zeigt jetzt unsere u-boot Version ein Bootmenü auf dem Startbildschirm an.

Zugriff auf das Bootmenü

Um ins Bootmenü zu gelangen, müssen Sie gleichzeitig den Neo1973 AUX Button und den Power Button gedrückt halten.

Nutzung des Bootmenü

Mit dem Neo1973 AUX Button können Sie zwischen den Menüoptionen wechseln. Mit dem POWER Button wählen Sie eine Option aus.

Hunzufügen von Menüpunkten zum Bootmenü

Sie können weitere Optionen zum Bootmenü hinzufügen indem Sie Umgebungsvariablen setzen. Die kanonische Form ist menu_<number> <Title>: U-Boot-Commands

Zum Beispiel fügt folgender Befehl einen Menüeintrag, der auf das Schnellladen schaltet und die Hintergrundbeleuchtung deaktiviert:

 setenv menu_6 Autofast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger autofast\; neo1973 backlight off
 saveenv

In diesem Zustand kann das Neo1973 mit einem üblichen USB Ladegerät aufgeladen werden. Sie müssen allerdings 'setenv boot_menu_timeout 65000' setzen, um das Abschalten zu verhindern.

Bootlader Kommandozeile

Zugriff auf den Bootlader Prompt

Der Bootlader Prompt steht entweder auf einer seriellen Konsole (über Debug Board) oder als virtuelles serielle USB Gerät (USB CDC_ACM) zur Verfügung. Ob serielle Schnittstelle oder USB Port verwendet werden, hängt von den u-boot Umgebungsvariablen stdin, stdout und stderr ab.

Egal, ob Sie usbtty nutzen oder nicht, die ersten Nachrichten werden immer auf der seriellen Konsole angezeigt.

Der Bootlader ist so konfiguriert, dass er drei Sekunden wartet. Wenn innerhalb dieser drei Sekunden eine Taste auf stdin gedrückt wird, wird der automatische Bootvorgang abgebrochen.

Nutzung von usbtty unter Linux

Durch den Anschluss des Neo im u-boot Modus am PC, sollte ein CDC ACM Gerät erkannt werden und Sie können ihn über /dev/ttyACM0 ansprechen. Wenn nicht, aktivieren Sie die CONFIG_USB_ACM Unterstützung (Device Drivers -> USB support -> USB Modem (CDC ACM) support). Anleitungen für MaxOS X User befinden sich hier.

Für den Zugriff verwenden Sie Ihren bevorzugten Terminalemulator (minicom, cu, zc, screen ...) wie auf jede andere serielle Schnittstelle. Wenn Sie keinen Favoriten haben, versuchen Sie es einfach:

cu -l /dev/ttyACM0

Eventuell ist folgender Befehl notwendig:

chown uucp.uucp /dev/ttyACM0

um die erforderlichen Rechte zu erhalten (auch als root).

Zuerst sollten Sie prüfen, ob das USB Gerät wärend des u-bood Modus in 'lsusb' angezeigt wird:

# lsusb -d 1457:5119
Bus 005 Device 079: ID 1457:5119  

Als zweites können weitere Informationen über das Endgerät und deren Konfiguration angezeigt werden:

# lsusb -v -d 1457:5119
Bus 005 Device 079: ID 1457:5119  
Device Descriptor:
  bLength                18
  bDescriptorType         1
  bcdUSB               1.10
  bDeviceClass            2 Communications
  bDeviceSubClass         0 
  bDeviceProtocol         0 
  bMaxPacketSize0        16
  idVendor           0x1457 
  idProduct          0x5119 
  bcdDevice            0.00
  iManufacturer           1 OpenMoko, Inc
  iProduct                2 Neo1973 Bootloader U-Boot 1.2.0-g6c7cac8c-dirty-moko3
  iSerial                 3 0000000
  bNumConfigurations      1
  Configuration Descriptor:
    bLength                 9
    bDescriptorType         2
    wTotalLength           85
    bNumInterfaces          3
    bConfigurationValue     1
    iConfiguration          4 TTY via USB
    bmAttributes         0xc0
      Self Powered
    MaxPower                0mA
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        0
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           1
      bInterfaceClass         2 Communications
      bInterfaceSubClass      2 Abstract (modem)
      bInterfaceProtocol      1 AT-commands (v.25ter)
      iInterface              6 Control Interface
      CDC Header:
        bcdCDC               0.6e
      CDC Call Management:
        bmCapabilities       0x00
        bDataInterface          1
      CDC ACM:
        bmCapabilities       0x00
      CDC Union:
        bMasterInterface        0
        bSlaveInterface         1 
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x81  EP 1 IN
        bmAttributes            3
          Transfer Type            Interrupt
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        1
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           2
      bInterfaceClass        10 CDC Data
      bInterfaceSubClass      0 Unused
      bInterfaceProtocol      0 
      iInterface              5 Bulk Data Interface
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x02  EP 2 OUT
        bmAttributes            2
          Transfer Type            Bulk
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
      Endpoint Descriptor:
        bLength                 7
        bDescriptorType         5
        bEndpointAddress     0x83  EP 3 IN
        bmAttributes            2
          Transfer Type            Bulk
          Synch Type               None
          Usage Type               Data
        wMaxPacketSize     0x0010  1x 16 bytes
        bInterval             255
    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        2
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           0
      bInterfaceClass       254 Application Specific Interface
      bInterfaceSubClass      1 Device Firmware Update
      bInterfaceProtocol      1 
      iInterface              7 USB Device Firmware Upgrade
Device Status:     0x0001
  Self Powered

Als nächstes können Sie es mit einem beliebigen Terminal Programm nutzen.

Wenn die Umgebung nicht richtig gesetzt ist, dann müssen Sie die aktuelle Konsole nutzen (z.B. serielle Konsole) um sie zu setzen:

GTA01Bv2 # setenv stderr usbtty
GTA01Bv2 # setenv stdout usbtty
GTA01Bv2 # setenv stdin usbtty

Typischer u-boot Prompt

U-Boot 1.2.0-moko1 (Feb 16 2007 - 00:36:13)

DRAM:  128 MB
NAND:  64 MiB
Found Environment offset in OOB..
Video: 640x480x8 31kHz 59Hz
USB:   S3C2410 USB Deviced
In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Hit any key to stop autoboot:  0 
GTA01Bv3 #

Kommandos auf dem Bootlader Prompt

Auto-boot

Auto-boot führt in der Umgebungsvariable bootcmd definierte Kommandos aus. Standard Konfiguration ist:

GTA01Bv3 # printenv
bootcmd=setenv bootargs ${bootargs_base} ${mtdparts}; nand read.e 0x32000000 kernel; bootm 0x32000000

Dies bedeutet, dass es versucht wird zuerst die NAND Partition kernel in die Speicheradresse 0x32000000 zu kopieren und und sie dann zu starten.

Umgebung

u-boot ist konfiguriert, um die Umgebung im nichtflüchtigen NAND Flash Speicher zu verwalten. Sie können folgende Kommandos nutzen, um die Umgebung zu lesen, verändern oder zu speichern:

GTA01Bv2 # printenv
baudrate=115200
bootargs=rootfstype=jffs2 root=/dev/mtdblock4 console=ttySAC0,115200 console=tty0 loglevel=8 dyntick=enable lpj=252416
usbtty=cdc_acm
bootdelay=10
stdout=serial
stderr=serial
stdin=serial
mtdparts=mtdparts=neo1973-nand:0x00030000(u-boot),0x0000c000(u-boot_env),0x00200000(kernel),0x00130000(splash),0x03c94000(rootfs)
mtdids=nand0=neo1973-nand
bootargs_base=rootfstype=jffs2 root=/dev/mtdblock4 console=ttySAC0,115200 console=tty0 loglevel=8 dyntick=enable lpj=252416
bootcmd=setenv bootargs ${bootargs_base} ${mtdparts}; nand read.e 0x32000000 kernel; bootm 0x32000000
pcf50606_int1=0x40
filesize=160C000
partition=nand0,0
mtddevnum=0
mtddevname=u-boot

Environment size: 670/16380 bytes
GTA01Bv3 # setenv bootdelay 10
GTA01Bv3 # printenv bootdelay
bootdelay=10
GTA01Bv3 # saveenv
Saving Environment to NAND...
Erasing Nand...Writing to Nand... done
GTA01Bv3 # 

Hinweis: Wenn mehrere Kommandos gesetzt sind, z.B. für bootcmd, dann sind Trennzeichen ';' notwendig, zum Beispiel

GTA01Bv3 # setenv bootcmd mmcinit\; ext2load mmc 0 0x32000000 uImage\; bootm 0x32000000

MMC/SD

Zur Initialisierung einer MMC/SD Karte, müssen Sie das Kommando mmcinit nutzen:

GTA01Bv3 # mmcinit
trying to detect SD Card...
MMC found. Card desciption is:
Manufacturer ID = 58d564
HW/FW Revision = 3 8
Product Name = 21DN!@X�
Serial Number = 445303
Month = 5
Year = 2000
READ_BL_LEN=15, C_SIZE_MULT=7, C_SIZE=3197
size = 4208984064
GTA01Bv3 #

Danach kann ein ext2 Dateisystem gelesen werden:

GTA01Bv3 # ext2ls mmc 0
<DIR>       1024 .
<DIR>       1024 ..
<DIR>      12288 lost+found
         1544788 uImage

NAND

GTA01Bv3 # help nand
nand info                  - show available NAND devices
nand device [dev]     - show or set current device
nand read[.jffs2]     - addr off size
nand write[.jffs2]    - addr off size - read/write `size' bytes starting
    at offset `off' to/from memory address `addr'
nand erase [clean] [off size] - erase `size' bytes from
    offset `off' (entire device if not specified)
nand bad - show bad blocks
nand dump[.oob] off - dump page
nand scrub - really clean NAND erasing bad blocks (UNSAFE)
nand markbad off - mark bad block at offset (UNSAFE)
nand biterr off - make a bit error at offset (UNSAFE)
Laden des Kernels aus dem NAND
GTA01Bv3 # nand read 0x32000000 kernel

NAND read: device 0 offset 212992, size 2097152 ...  2097152 bytes read: OK
GTA01Bv3 # bootm 0x32000000
## Booting image at 32000000 ...
   Image Name:   OpenMoko Kernel Image Neo1973
   Created:      2007-02-15  23:54:18 UTC
   Image Type:   ARM Linux Kernel Image (gzip compressed)
   Data Size:    1546258 Bytes =  1.5 MB
   Load Address: 30008000
   Entry Point:  30008000
   Verifying Checksum ... OK
   Uncompressing Kernel Image ... OK
Starting kernel ...
Neuen Bootlader ins NAND schreiben

Folgende Kommandofolge lädt die Datei u-boot.bin aus dem ext2/mms und flasht diese in die Bootlader Flash Partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 u-boot.bin
GTA01Bv3 # nand erase u-boot
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 u-boot ${filesize}
Neuen Kernel ins NAND schreiben

The following set of commands loads the file uImage from ext2/mmc and flashes it into the kernel flash partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 uImage
GTA01Bv3 # nand erase kernel
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 kernel ${filesize}
Neues Hauptdateisystem (rootfs) ins NAND schreiben

The following set of commands loads the file rootfs.jffs2 from ext2/mmc and flashes it into the rootfs flash partition:

GTA01Bv3 # ext2load mmc 0 0x32000000 rootfs.jffs2
GTA01Bv3 # nand erase rootfs
GTA01Bv3 # nand write.e 0x32000000 rootfs ${filesize}

Please note that this will only work with root file system sizes that are smaller than the amount of memory above 0x32000000, which in the case of 64MB SDRAM is something like 32MB.

Unter Neo1973 verfügbare Kommandos

Our version of u-boot supports a couple of Neo1973 specific commands:

GTA01Bv2 # help neo1973
neo1973 neo1973 info - display phone informantion
neo1973 power-off - switch off the phone
neo1973 charger status - display charger status
neo1973 charger autofast - enable automatic fast (500mA) charging
neo1973 charger !autofast - disable automatic fast (500mA) charging
neo1973 charger fast - enable fast (500mA) charging
neo1973 charger off - disable charging
neo1973 backlight (on|off) - switch backlight on or off
neo1973 vibrator (on|off) - switch vibrator on or off
neo1973 udc pullup (on|off) - switch pull-up on or off

What's the udc?


Timeouts

If the boot loader menu is on the screen, the phone will power off when there hasn't been activity for a while. This is not nice if you are working on the boot loader console, but you can make the time longer:

setenv boot_menu_timeout [seconds]

After the phone is powered on, there is a short period of time when you can connect to the console and cancel the automatic boot without going to the menu:

setenv bootdelay [seconds]
Power-off

Using

neo1973 power-off

you can switch the device off from the bootloader prompt.

Battery charger related

For a detailed description of the charger basics, see Neo1973 Battery Charger.

Erkennen des Ladezustandes

You can get the current charger status by issuing

neo1973 charger status

The following modes are possible:

  • idle - no charging
  • trickle - FIXME
  • pre - Slow (100mA) charging, works in hardware.
  • fast_cccv - Fast (500mA) charging, using Constant-Current followed by Constant Voltage (Li-Ion)
Ausschalten des Ladevorganges

You can disable battery charging (until the next reboot) by issuing

neo1973 charger off
Schnelle Aufladung erzwingen

Using

neo1973 charger fast

you can force the PMU to try to do a fast (500mA) charge of the battery. It will abort if the battery is in over temperature or some other error condition occurs.

The following commands will add a boot menu entry that switches to fast charging and turns off the backlight:

 setenv menu_6 Fast-Charge and Backlight Off: neo1973 charger fast\; neo1973 backlight off
 saveenv

While in this state, your Neo1973 can be charged with a generic USB charger. You also need to set

setenv boot_menu_timeout 65000
saveenv

to keep it from powering down, though.

Einschalten / Ausschalten der automatischen Aufladung

Autofast is a feature of the PCF50606 PMU. It means that the fast_cccv mode will be automatically selected if a charger with suitable voltage is plugged in, and the battery not in over temperature condition.

WARNING: This is potentially dangerous. Only enable autofast if you ARE SURE that you can draw 500mA from the USB connector. This is the case with a wall outlet charger, or if you are attached to a self-powered hub or a desktop PC root hub. Bus powered hubs and some laptops only provide 100mA on their USB ports and can thus not support fast charging


You can enable or disable autofast by

neo1973 charger autofast

and

neo1973 charger !autofast

respectively.

Hintergrundbeleuchtung

You can switch the backlight on and off by using

neo1973 backlight on

and

neo1973 backlight off

respectively.

Vibrator

You can switch the vibrator on and off by using

neo1973 vibrator on

and

neo1973 vibrator off

respectively.


GSM

Starting with OpenMoko patchset SVN revision 2885, u-boot contains support for powering the GSM modem, and even accessing the modem from the console.

GSM power

You can switch the GSM modem on and off by using

neo1973 gsm on

and

neo1973 gsm off

respectively.

Terminal Modus

You can access the GSM modem using openmoko's built-in terminal emulator in u-boot.

The following example demonstrates how:

GTA01Bv4 # neo1973 gsm on
GTA01Bv4 # terminal serial
switching s3ser0 from console into GSM mode
Entering terminal mode for port serial
Use '~.' to leave the terminal and get back to u-boot
ATE1
OK
AT+CGMI?
ERROR
AT+CGMI
FIC

OK
AT+CGMR
GTA01Bv4

OK
~[u-boot]~.
switched s3ser0 from GSM mode back into console mode
GTA01Bv4 # neo1973 gsm off
GTA01Bv4 #
NOTE: If you're using the cu terminal emulator on your host PC to access u-boot, you have

to press '~' twice in order to escape it and make sure it actually gets sent to the Neo!


S3C2410 spezifische Kommandos

GTA01Bv2 # help s3c2410
s3c2410 speed get - display current PLL speed config
s3c2410 speed list - display supporte PLL speed configs
s3c2410 speed set - set PLL speed
GTA01Bv2 # s3c2410 speed list
50 MHz
101 MHz
202 MHz
266 MHz
GTA01Bv2 # s3c2410 speed get
FCLK = 202 MHz, HCLK = 101 MHz, PCLK = 50 MHz
GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 101
GTA01Bv2 # s3c2410 speed get
FCLK = 101 MHz, HCLK = 50 MHz, PCLK = 50 MHz
266MHz Taktfrequenz

You can re-configure the S3C2410 PLL to generate a 266 MHz core cpu clock (rather than the 200MHz default) by using

GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 266 

and

GTA01Bv2 # s3c2410 speed set 202

respectively.

WARNING: The old hardware (Phase 0 - GTA01Bv3) only runs stable at 266MHz if you do not attach anything (esp. the FPC / Debug Board to the Debug Port


TFTP auf QT2410

The QT2410 cs8900a Ethernet can be used to download images via network.

First, you have to make sure that ipaddr, serverip, ethaddr' and netmaskk are set correctly in the environment:

QT2410 # printenv
ethaddr=00:01:02:03:04:05
netmask=255.255.255.0
ipaddr=192.168.100.100
serverip=192.168.100.1


TFTP Kernel Download
QT2410 # tftpboot 0x32000000
*** Warning: no boot file name; using 'C0A86464.img'
TFTP from server 192.168.100.1; our IP address is 192.168.100.100
Filename 'C0A86464.img'.
Load address: 0x32000000
Loading: #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         ##########################################
done
Bytes transferred = 1544788 (179254 hex)

you can then commence booting via

QT2410# bootm 0x32000000

Device Firmware Upgrade

Our version of u-boot also implements USB DFU. This can be useful to load files and kernel for quick testing.

To find out whether your version of u-boot supports this, use the output of

$ lsusb -v -d 1457:5119

while the phone is in u-boot mode.

If it supports DFU, you should see the following snippet towards the end of the output:

    Interface Descriptor:
      bLength                 9
      bDescriptorType         4
      bInterfaceNumber        2
      bAlternateSetting       0
      bNumEndpoints           0
      bInterfaceClass       254 Application Specific Interface
      bInterfaceSubClass      1 Device Firmware Update
      bInterfaceProtocol      1 
      iInterface              0 

For information on how to do firmware upgrades, please see dfu-util.

Booting files over DFU

To load a file at memory address 0x32000000:

dfu-util -a 0 -D fileToLoad -R

After that, send 'bootm 0x32000000' to u-boot or 'bootelf 0x32000000' if its an elf file.

Simple python script that can boot an ELF image - avoiding a ACM bug that breaks on large packets.

#!/usr/bin/python
import sys
import os
import time

cmd1 = "neo backlight off\n"
cmd2 = "bootelf 0x32000000\n"

def output(tty, str):
    for x in str:
        tty.write(x)
        tty.flush()

if len(sys.argv) == 2:
    print "Loading %s..." % sys.argv[1]

    loadfile = "dfu-util -a 0 -D %s -R" % sys.argv[1]

    os.system(loadfile)

    time.sleep(3)

    tty = open("/dev/ttyACM0", "a")

    output(tty, cmd1)
    output(tty, cmd2)

    tty.close()
else:
    print "Usage: %s elffile" % sys.argv[0]
    print ""
    sys.exit(2)

Troubleshooting

USB connectivity problems

I once got errors like this (in dmesg or /var/log/messages) on the host side while connecting the neo in u-boot:

usb 2-1: device descriptor read/64, error -110
usb usb2: Controller not stopped yet!

The problem disappeared at least for me by the command below on the host side. Please note that if you have usb keyboard or mouse then the command might cause trouble.. I only have PS/2 so I couldn't test it.

rmmod uhci_hcd ; modprobe uhci_hcd